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20.05.09
Ingo Friedrich wird Ehrenmitglied des EuropaparlamentsWeiterhin für den Mittelstand in Brüssel aktivAuf Vorschlag des Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering ernannte das Präsidium des Europäischen Parlaments Ingo Friedrich einstimmig zum Ehrenmitglied. Ab dem 14. Juli, nach dem Ende seines Mandats, darf er diesen Titel offiziell tragen. "Nicht nur seine 30jährige Parlamentszugehörigkeit, sondern seine herausragenden Leistungen in wichtigen Funktionen sollen mit dieser Auszeichnung gewürdigt werden", begründete Pöttering seinen Vorschlag. "Ingo Friedrich hat den Aufbau dieser heute so wichtigen Institution nicht nur miterlebt, sondern er hat ihn über Jahre hinweg aktiv mitgestaltet." Das Europäische Parlament verlieh diese Auszeichnung in dieser Form zum ersten Mal an vier Mitglieder. Bei der Ankündigung im Plenum gab es für die Geehrten stehenden Beifall. "Das war ein bewegender Moment in meiner 30jährigen Zeit als Abgeordneter. Ich bin sehr dankbar für die vielen interessanten Jahre im Parlament", so Ingo Friedrich nach der Sitzung. "Für mich beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt, in dem ich in Brüssel weiterhin europäische Politik beeinflussen möchte, aber mit anderen Mitteln." Als einer der Begründer der europäischen Mittelstandspolitik möchte sich der Diplomvolkswirt und langjährige wirtschaftspolitische Sprecher auch zukünftig intensiv diesem Thema widmen. Im September soll Ingo Friedrich die Nachfolge von Bernhard Friedmann, dem früheren Präsidenten des Europäischen Rechnungshofes in dem Amt als Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats antreten. Außerdem wird der CSU-Vize und Schatzmeister der EVP einige Mittelstandsverbände in Brüssel vertreten. Seit der ersten Direktwahl des Europäischen Parlaments im Jahr 1979 ist Ingo Friedrich Abgeordneter. Seit 1999 ist er Mitglied des Präsidiums, bis 2007 als Vizepräsident und seitdem als Quästor. Der vor allem in Bayern als "Mister Europa" bekannte Politiker kann auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Am bekanntesten ist sicher sein Antrag für eine gemeinsame Flagge. Die von ihm vorgeschlagene Europaflagge mit den zwölf goldenen Sternen auf blauem Grund ist heute nicht nur weltweites Markenzeichen für Europa, sondern ein Symbol für Frieden, Menschenrechte und christliche Werte. Weitere Ehrenmitglieder neben Ingo Friedrich werden Karl von Wogau, Francis Wurtz und der ehemalige Präsident Klaus Hänsch.
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24.06.09
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