04.10.06
Ingo Friedrich steht Rede und Antwort bei "Jetzt red i Europa"
Vertreter Mittelfrankens in Europa beantwortet Fragen der Bürger aus Ansbach
Die geplanten Warnhinweise auf Bier- und Weinflaschen, Probleme mit der Futter- mittelhygieneverordnung, Auswirkungen der neuen Chemikalienrichtlinie Reach auf mittelständische Unternehmen – dies waren nur einige der Themen, zu denen Bürger aus Ansbach Ingo Friedrich, dem Abgeordneten aus Mittelfranken im Euro- päischen Parlament in Brüssel, Fragen stellten. In der neuen Bürgersendung "Jetzt red i Europa" geht es darum, Europa greifbar zu machen und regionale Probleme in Bezug auf Europa zu klären. In der in Brüssel aufgezeichneten Sendung standen neben Ingo Friedrich auch der Kommissar der Europäischen Kommission, Herr Günther Verheugen sowie ein Beamter der Europäischen Kom- mission für Fragen der Bürger zur Verfügung.
"Ich war zum zweiten Mal dabei und es hat sehr viel Freude bereitet, den Ans- bachern Rede und Antwort zu stehen. Es ist wichtig, die Meinung und Erfahrungen der Bürger zu kennen, um in Brüssel die Arbeit gut machen zu können", ist sich Ingo Friedrich sicher. Gerade in der derzeitigen Reflexionsphase der Europäischen Union sei der direkte Dialog mit den Bürgern wichtig und könne zu mehr Ver- ständnis und Vertrauen in die Europäischen Institutionen führen. "Es geht der EU darum, das Leben der Menschen in Europa zu verbessern."
Im Bereich der Verkehrspolitik gäbe es viele Initiativen, die die Anzahl von Verkehrsunfällen zu verhindern suchen. Einheitliche Vorschriften zum Tagfahrlicht- gebot etwa seien unterstützenswert und im Sinne der Bürger Europas. Praktische Probleme in der Umsetzung der Einzeltierkennzeichnungspflicht sollten wiederum berücksichtigt werden. "Die Sendung zeigt, dass Europa sehr wohl Auswirkungen auf unser alltägliches Leben hat und der Dialog mit den Bürgern wichtige An- regungen zu einer Verbesserung der Politik gibt."
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 4. Oktober um 20.15 im Bayerischen Fernsehen.