18.06.07
Ingo Friedrich mit großer Mehrheit als stellvertretender Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises bestätigt
Auf EAK-Bundestagung in Potsdam wiedergewählt / Mit christlichen Werten Globalisierung gestalten
Auf der Bundesversammlung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU in Potsdam wurde Dr. Ingo Friedrich mit großer Mehrheit für weitere zwei Jahre als stellvertretender Bundesvorsitzender bestätigt.
„Dieses gute Ergebnis betrachte ich als eine Bestätigung meiner Arbeit und als Verpflichtung, mich auch in Zukunft für eine stärkere Beachtung unserer Werte in Gesellschaft und Politik einzusetzen“, so Friedrich am Freitag in Potsdam. „Ich freue mich auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit im Bundesvorstand.“ Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der EAK-Bundesvorsitzende Thomas Rachel, MdB. Als weitere Stellvertreter wurden Christine Lieberknecht, Norbert Kartmann MdL, Dieter Hackler und Hans-Michael Bender gewählt. Ingo Friedrich ist seit 1993 Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU und stellvertretender Bundesvorsitzender des EAK. Nach der weiblichen Stellvertreterin Christine Lieberknecht bekam Ingo Friedrich die meisten Stimmen.
Am Rande der Veranstaltung äußerte sich das Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments zum anstehenden Gipfel der Europäischen Staats- und Regierungschefs, bei dem es um die Zukunft des Europäischen Verfassungsentwurfs geht. Angesichts seiner Blockadehaltung warnte er Polen vor einem gefährlichen Alleingang, der die EU in eine nicht überschaubare Krise stürzen könnte. „Gerade in Zeiten, da wir als Europäische Union stark sein müssen, um unsere Werte weltweit einzufordern und die Globalisierung menschenwürdig zu gestalten, muss jedes Mitgliedsland solidarisch und kompromissbereit sein“, so der Europapolitiker. Polen habe andererseits aufgrund seiner Prägung ein besonderes Potential, christliche Werte für die folgenden Generationen in die Gestaltung europäischer Politik einzubringen. Diese Werte verpflichteten dazu, sich global für fairen Lohn und gegen Kinderarbeit, Lohndumping und CO2-Ausstoß einzusetzen.