02.06.08
Ingo Friedrich mit großer Mehrheit als Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CSU wiedergewählt
Landesversammlung in Ingolstadt wählt neuen Vorstand / Friedrich: "Europa hat die Verantwortung christlich-abendländische Werte zu schützen und zu propagieren"
Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Ingo Friedrich ist am Wochenende auf der Landesversammlung des EAK in Ingolstadt mit überwältigender Mehrheit (97% der Stimmen) im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt worden. Als Stellvertreter wurden Ursula Bauer (Oberbayern), Stefanie Finzel (Oberfranken), Harald Häßler (Nürnberg) und Wolfgang Hofmann (München) wieder gewählt.
In seiner Rede betonte der wieder gewählte Landesvorsitzende Ingo Friedrich, dass es ein zentrales Anliegen des EAK sei, als Brücke die Beziehungen zwischen der evangelischen Kirche und der CSU auszubauen und zu intensivieren. In seinem Rechenschaftsbericht hob der langjährige Europaabgeordnete die Verantwortung Europas für die Propagierung und den Schutz der christlich-abendländischen Werte hervor: "Es ist ein besonderer Auftrag Europas als christliche Wertegemeinschaft, verfolgten Christen in Not in aller Welt beizustehen."
Im Hinblick auf die Wahl des Bundespräsidenten im Jahr 2009 hat der EAK auf seiner Landesversammlung einstimmig beschlossen, die Mitglieder der Bundesversammlung aufzufordern, Horst Köhler als Bundespräsidenten wieder zu wählen. Der EAK begrüßt die neuerlichen Bemühungen aus den Reihen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den "Skandal um häufige Spätabtreibungen" zu beenden.
Als Gastredner rief Bundesminister Horst Seehofer dazu auf, die steuerlichen Entlastungsvorschläge der CSU zu unterstützen: "Der Staat darf nicht weiterhin der Nutznießer der hohen Energiepreise und der 'kalten Steuerprogression' bleiben." Besonders wichtig sei es, die Situation der Kinder und Alleinerziehenden zu verbessern.