02.03.07
Ingo Friedrich erhielt als einer der "Väter der europäischen Mittelstandsvertretung" den Europäischen Mittelstandspreis (Kontinentalstufe)
Erster deutscher Preisträger / Bundeswirtschaftsminister Glos würdigte die Verdienste Ingo Friedrichs um den Europäischen Mittelstand
Am Mittwochabend wurde Ingo Friedrich, Präsidiumsmitglied des Europäischen Parla- ments und stellvertretender CSU-Parteivorsitzender, in der Münchner Residenz als erster deutscher Preisträger mit dem Europäischen Mittelstandspreis in der Kontinen- talstufe ausgezeichnet. Bundesminister Michael Glos in seiner Funktion als Vorsitzen- der des Europäischen Rates der Wirtschaftsminister würdigte in seiner Laudatio auf den Europaabgeordneten dessen unermüdlichen Einsatz um ein unbürokratisches und bürgernahes Europa.
Vergeben wird der Preis durch die UNION MITTELSTÄNDISCHER UNTERNEHMEN e.V. - UMU, München, und ihren Europäischen Dachverband European Union of Small and Medium-Sized Enterprises (EUSME), Brüssel. Zusammen mit weiteren Unterstützer- verbänden stehen damit ca. 1,3 Millionen Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Mitarbeitern hinter der Auszeichnung.
Gewürdigt wurden mit dem Preis die Verdienste Ingo Friedrichs um den Europäischen und Deutschen Mittelstand. 1984, als der Mittelstand noch kaum organisiert war, übernahm Ingo Friedrich die Europäische Mittelstands-Union (EMSU) und leitete bis 1990 deren Geschicke als Präsident. Durch die Gründung der "Europäischen Wirt- schafts- und Mittelstandsvereinigung", deren Ehrenpräsident er heute noch ist, hat er maßgeblich zu einer unüberhörbaren Interessenvertretung des Mittelstands auf europäischer Ebene beigetragen. "Es war gerade in den ersten Jahren nicht immer leicht, die verschiedenen Interessen des doch sehr unterschiedlichen Mittelstands zu bündeln", gab der Preisträger schmunzelnd zu. Ingo Friedrich sah es stets als eine Leitlinie seiner Arbeit an, die Rahmenbedingungen für Kleine und Mittlere Unter- nehmen zu verbessern.
Das Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro spendete Ingo Friedrich für ein Forschungs- projekt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das zum Ziel hat, die Gründung mittelständischer Unternehmen zu erleichtern und damit die Selb- ständigenquote in Deutschland zu erhöhen.
Zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik freuten sich mit Ingo Friedrich über die Auszeichnung, darunter die Unternehmerin Maria-Elisabeth Schaeffler, Roland Berger, das Stanglwirt-Ehepaar Hauser und der Präsident des Wirtschaftsbeirats Bayern, Herr Dr. Soltmann.
Die bisherigen Preisträger des European SME Award in der Globalstufe sind der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten Bill Clinton und der frühere chinesische Ministerpräsident Zhu Rongji sowie in der Kontinentalstufe der amtierende griechische Ministerpräsident Konstantinos Karamanlis.