03.12.08
Europäische Bewegung Bayern: Ingo Friedrich wieder an der Spitze
Hohe Wahlbeteiligung bei Europawahlen als Ziel / EU‑Gegnern zuvorkommen
Ingo Friedrich wurde wieder zum Präsidenten der Europäischen Bewegung Bayern (EBB) gewählt. Die Mitgliederversammlung bestätigte ihn am Montag in München einstimmig für weitere vier Jahre in seinem Amt. Ingo Friedrich dankte den Delegierten und benannte seine Prioritäten: "Wir müssen die Bürger bei den Europawahlen im Juni als Wähler gewinnen, dazu ist es wichtig, Vertrauen in ein starkes Europa zu wecken. Im Georgien-Konflikt und in der akuten Finanzkrise hat die EU eindrucksvoll ihre Handlungsfähigkeit bewiesen. Die einzelnen Nationalstaaten waren mit dieser Situation völlig überfordert. Es muss klar werden, dass nur Europa die Menschen vor den Auswirkungen der globalen Krisen schützen kann."
Für den CSU-Europaabgeordneten, der seit 2001 an der Spitze der EBB steht, sind die kommenden Wahlen eine Chance, für die Ziele der Europäischen Union zu werben. Durch die Kampagnen des Parlaments und der Parteien werde die EU in den nächsten Monaten vermehrt im Mittelpunkt des Interesses stehen. Im Hinblick auf zu erwartende Aktionen von EU-Gegnern zeigt sich Ingo Friedrich, Quästor und Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments kämpferisch: "Wir müssen den EU-Kritikern mit überzeugenden Argumenten zuvorkommen und dürfen uns nicht in die Defensive drängen lassen." Deshalb rufe er alle Mitglieder der Europäischen Bewegung dazu auf, in den nächsten Monaten besonders intensiv für Europa und die Europawahlen zu werben. "Mit Barack Obama werden die USA wieder verstärkt als Führungsmacht auftreten und auch China wird seine globalen Ansprüche stellen. Wenn Europa dabei nicht übergangen werden will, muss es gemeinsam handeln.", so Ingo Friedrich, stellvertretender CSU-Parteivorsitzender.
Die Europäische Bewegung ist ein überparteilicher Zusammenschluss von 32 verschiedenen Verbänden und Organisationen, die sich einem pro-europäischen Auftrag verpflichtet fühlen. Die Ziele sind vor allem die Förderung des europäischen Gedankens, des interkulturellen Dialogs sowie die Verteidigung der Sozialen Marktwirtschaft in Europa und der globalisierten Welt.