13.07.07
Europa kommt in Deutschland an!
Eurobarometer zeugt von neuer Zustimmung für Europa / erfolgreiche deutsche Ratspräsidentschaft hat Deutsche für Europa begeistert / Vertrauenskrise überwunden
"Europa kommt in Deutschland so gut an wie lange nicht mehr. Die erfolgreiche deutsche Ratspräsidentschaft hat Europa näher an die Bürger gebracht und neues Vertrauen geschaffen", freute sich Ingo Friedrich angesichts des jüngsten Eurobarometer-Berichts, der eine hohe Zustimmung der Deutschen zur EU und eine positive Bewertung der Stellung Deutschlands in der EU konstatiert. Erfreulich sei auch, dass die Globalisierung für eine Mehrheit der Deutschen inzwischen positiv besetzt ist: mit 51 Prozent sehen 14 Prozent mehr als bei der letzten Umfrage im Herbst 2006 die weltweite Vernetzung des Handels als etwas positives. 53 und damit 7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr glauben, dass die Union ihren Bürgern hilft, die Globalisierung zu bewältigen. "Dies zeigt, dass die EU auf dem richtigen Weg ist, mit ihrer Politik den Bedürfnissen der Bürger zu entsprechen und die Globalisierung menschenwürdig zu gestalten", zeigte sich das Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments erfreut. Dieses Vertrauen gilt es nun nicht zu enttäuschen.
Neben der positiven wirtschaftlichen Entwicklung haben die letzten sechs Monate mit Deutschland an der Spitze der EU auch zu einem gesunden Selbstvertrauen in Deutschland beigetragen: mit 64 Prozent halten 17 Prozent mehr Bürgerinnen und Bürger die deutsche Volkswirtschaft für leistungsfähiger als die anderen EU-Staaten. "Dieser Wandel tut uns gut und trägt sicher zu einem positiven Klima in Deutschland bei", so Ingo Friedrich.
Als klaren Auftrag an die Regierungskonferenz, die unter portugiesischer Ratspräsidentschaft Ende dieses Monats ihre Arbeit aufnimmt, sieht Ingo Friedrich die hohe Zustimmung der Deutschen zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik: 84 Prozent sprechen sich für eine engere Zusammenarbeit in diesem Bereich aus und 75 Prozent unterstützen die Schaffung des Amtes eines Europäischen Außenministers. "Es gilt, das klare Mandat der Regierungskonferenz einzuhalten, um den Erwartungen der Bürger gerecht zu werden und die EU außenpolitisch handlungsfähig zu machen."
Der stellvertretende CSU-Parteivorsitzende sieht sich durch die Umfragewerte in seinem Bemühen um die Stärkung der Europäischen Symbole wie Flagge und Hymne unterstützt:
85 Prozent der Deutschen halten die Flagge für ein wichtiges europäisches Symbol. "Alle engagierten Europäer müssen als Reaktion auf die Nicht-Erwähnung im Reformvertrag noch häufiger Flagge zeigen und die Symbole verwenden!", appellierte der Europaabgeordnete. Das Europäische Parlament habe in seinen internen Regeln bereits festgelegt, dass die Hymne ab sofort zur Begrüßung hoher Gäste gespielt werde.