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02.04.08
Europ. Status der Kirchen, Ländervertretungen und Parteien geklärtAusschussentscheidung stärkt Rolle der Länder im europäischen Meinungsbildungsprozess / Irritationen über Status der Kirchen, Regionalvertretungen und politischen Parteien ausgeräumt"Kirchen, Landesvertretungen und politische Parteien sind selbstverständlich keine Lobbyisten im Sinne der EU und fallen demnach nicht unter die geplanten neuen Vorschriften eines Lobbyregisters der europäischen Institutionen. Anderslautende Meldungen sind absurd", erklärte Ingo Friedrich angesichts einer teilweise missverständlichen Berichterstattung zur gestrigen Abstimmung im Ver- fassungsausschuss des Europäischen Parlaments über den Rechtsrahmen für die Tätigkeit von Interessenvertretern bei den EU-Institutionen. Ingo Friedrich hatte sich während der Verhandlungen zum Berichtsentwurf für eine besondere Stellung von Kirchen, Landesvertretungen und politischen Parteien stark gemacht. Ein entsprechender Kompromiss erhielt die breite Unterstützung der Ausschussmehrheit. "Den Landesvertretungen wird durch den Reformvertrag von Lissabon eine besondere Rolle im institutionellen Gefüge der EU zugewiesen. In vergleichbarer Weise wird den Kirchen im Reformvertrag ausdrücklich ein besonderer Status zuerkannt, der mit Lobbyismus nichts zu tun hat. Es wäre geradezu widerrechtlich gewesen, diese wichtigen Institutionen der europäischen Demokratie als Lobbyisten zu führen", so der langjährige Europaabgeordnete, der auch Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU (EAK) ist. |
24.06.09
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