16.09.08
Enteignung von Familienbetrieben undenkbar
Ingo Friedrich lehnt Lafontaines Forderung entschieden ab / die Politik müsse Familienunternehmen fördern statt abstrafen
Ingo Friedrich, stellvertretender CSU-Parteivorsitzender, kritisierte die in einem Gespräch mit dem Magazin Capital von Oskar Lafontaine aufgestellte Forderung nach einer so genannten "Rückübereignung" des Vermögens von Familienunternehmen an die Belegschaft als abwegig und wahnsinnig. "Eine Enteignung von Familienbetrieben halte ich für völlig absurd. Das würde der deutschen Wirtschaft nachhaltig schaden und sie existentiell bedrohen", so Ingo Friedrich, Quästor und Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments. Die Forderungen von Lafontaine seien verrückt und dienten ausschließlich propagandistischen Zwecken.
Der langjährige Europaabgeordnete Ingo Friedrich setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Interessen der deutschen Wirtschaft, besonders des Mittelstandes ein. Er war Gründungsvorsitzender der Europäischen Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung, der er bis heute als Ehrenvorsitzender angehört. Ingo Friedrich: "Der Mittelstand belebt mit seinem Know-How und seiner Innovationskraft die Wirtschaft, mit entscheidender Auswirkung auf Arbeitsplätze und Wohlstand. Die Pläne von Herrn Lafontaine sind nicht diskussionswürdig."