06.09.06
EAK der CSU erwartet vom Papst deutliches Signal für die Ökumene
Evangelischer Arbeitskreis (EAK) der CSU beim Papst-Besuch
Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CSU begrüßt und freut sich über den Besuch des Papstes in seiner bayerischen Heimat. "Wir haben aber auch klare Vorstellungen und Bitten an das katholische Kirchenoberhaupt. So erwarten die evangelischen Christen ein deutliches Signal für die Ökumene", erklärte der EAK- Landesvorsitzende Ingo Friedrich, der eine Delegation des EAK zum Papst-Besuch in Bayern anführt.
Erfreulich sei, dass beim Besuch des Papstes ein konkreter Programmpunkt für die Ökumene reserviert ist. Es wird eine Vesper geben, an der auch der evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich teilnehmen wird. EAK-Vorsitzender Ingo Friedrich, der auch stellvertretender CSU-Parteivorsitzender ist, verlangt aber:
"Der Besuch des Papstes im Land der Reformation muss dazu beitragen und genutzt werden, die bisher so schmerzliche Trennung der Konfessionen beim heiligen Abendmahl zumindest abzumildern. Schließlich hat Jesus Christus alle Christen zum Abendmahl geladen."
Der Papst habe mehrfach erklärt, dass er sein Amt ökumenisch verstehe. Der Evangelische Arbeitskreis der CSU hofft nun auf ein konkretes Zeichen des Pontifex.