19.05.08
CSU-Steuersenkungskonzept durch Armutsbericht bestätigt
Steuererleichterungen für Familien und Berufspendler als richtige Antwort auf das vergrößerte Armutsrisiko in Deutschland
"Die Ergebnisse des Armutsberichts der Bundesregierung bestätigen voll und ganz das kürzlich vorgestellte Steuerkonzept der CSU", erklärt der stellvertretende CSU- Parteivorsitzende Ingo Friedrich nach der Präsentation des Armutsberichts durch Bundesarbeitsminister Olaf Scholz am heutigen Nachmittag. Demzufolge lebt jeder achte Bundesbürger in Armut. Weitere 13 Prozent werden nur durch staatliche Unterstützung vor der Armut bewahrt. Besonders gefährdet sind Wenigverdiener und Alleinerziehende mit ihren Kindern.
"Genau hier setzt das Steuerkonzept der CSU an, indem es die steuerliche Stellung von Familien und Kindern verbessert und durch die Wiedereinführung der Pendlerpauschale gerade kleinere und mittlere Einkommen schont", stellt Ingo Friedrich, Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments, fest. Das CSU-Steuerkonzept sieht vor, den steuerlichen Grundfreibetrag für Eltern und Kinder deutlich zu erhöhen und den Mindeststeuersatz von 15 auf 12 Prozent zu senken. Zudem soll die Pendlerpauschale vom 1. Kilometer wieder eingeführt werden, um die zahlreichen Berufspendler zu entlasten. In drei Stufen sollen ab 2009 Steuererleichterungen von insgesamt 28 Milliarden Euro durchgesetzt werden. "In Zeiten, in denen die Steuereinnahmen stark ansteigen, müssen von Armut bedrohte Bevölkerungsgruppen durch steuerliche Besserstellung geschützt werden", so Ingo Friedrich.