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Brüssel, Freitag 30. Mai 2008
Union der osteuropäischen Staaten immer wahrscheinlicherEntsprechende Vorschläge nun auch aus dem Ministerrat / Ingo Friedrichs Idee einer Osteuropa-Union bestätigt / "Dritter Weg" adäquate Antwort auf TürkeifrageDer Gedanke einer "Osteuropa-Union" erhält auf europäischer Ebene immer breitere Unterstützung. Nachdem Ingo Friedrich, stellvertretender CSU-Vorsitzender und Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments, im April 2008 die Gründung einer Osteuropäischen Union nach dem Vorbild der Mittelmeer-Union angeregt hatte, haben nun auch der Ministerrat und der Außenpolitische Ausschuss des Europäischen Parlaments entsprechende Vorschläge präsentiert. In der gestrigen Ausschusssitzung wurde ein Bericht diskutiert, in dem die östlichen Nachbarländer in einer Art "Europäischem Commonwealth" oder einem "Europäischen Wirtschaftsraum plus" in geeigneter Weise an die EU angebunden werden sollen. Der bisherige Europäische Wirtschaftsraum (EWR) fasst die EU-Staaten mit Norwegen, Island und Liechtenstein zu einem gemeinsamen Binnenmarkt zusammen. Zudem legten Schweden und Polen Anfang der Woche während des Außenministerrates ein Arbeitspapier mit dem Titel "Östliche Partnerschaft" vor, worin eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Ukraine, Moldau, Aserbaidschan, Armenien, Georgien und Weißrussland vorgeschlagen wird. |
24.06.09
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