Brüssel, Mittwoch 03. Dezember 2008
Ingo Friedrich: 11. Europäisches Prayer Breakfast in Brüssel großer Erfolg
Mehr als 400 Abgeordnete aus 32 Parlamenten innerhalb und außerhalb Europas trafen sich am Mittwoch, 3. Dezember zum 11. Europäischen Prayer Breakfast – Gebetsfrühstück – im Europäischen Parlament in Brüssel. Neben dem Parlaments- präsidenten Hans-Gert Pöttering und dem stellvertretenden niederländischen Premierminister André Rouvoet sprachen auch der polnische Botschafter Tombinsky, Prinzessin Clotilde von Mérode, Belgien sowie der englische Parlamentsabgeordnete John Purvis Grußbotschaften, Bibellesungen und Gebete. Durch das Programm führte die deutsche Europaabgeordnete Gisela Kallenbach.
Nach Meinung des deutschen Mitglieds des Vorbereitungskomitees Ingo Friedrich nimmt damit das Europäische Prayer Breakfast nach dem Ursprungsmodell des amerikanischen Prayer Breakfast in Washington den zweiten Rang in der Welt ein. Noch in weiteren fast 20 Parlamenten der Welt gibt es ähnliche Gebetsfrühstücke wie in Washington und Brüssel. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, mit den Christen der Welt die christliche Botschaft für die politisch Verantwortlichen sichtbar und unüberhörbar zu formulieren. Nach Meinung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Rouvoet leben wir im 21. Jahrhundert in einer nach-säkularen Zeit, in der die Religionen weltweit wieder stark an Bedeutung gewinnen.
Parlamentspräsident Pöttering wies darauf hin, dass auch ohne die namentliche Erwähnung Gottes in der Präambel der Europäischen Grundrechtecharta die Europäische Union von den christlichen Werten geprägt und die Soziale Marktwirtschaft Vorbild für die europäische Wirtschaftsordnung sei.
Ingo Friedrich, der dem Kreis der Freunde des Prayer Breakfast von Beginn an angehört, sieht in der steigenden Teilnehmerzahl des Europäischen Gebetsfrühstücks ein Signal dafür, dass auch in Europa Christen aller Konfessionen zunehmend den Mut haben, Flagge zu zeigen und ihre Botschaft zu verkünden.