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Brüssel, Donnerstag 18. Dezember 2008
CSU-Vize Ingo Friedrich: Mehr Transparenz für Brüsseler LobbyistenStart der Arbeitsgruppe Lobbyismus / Bürgernähe durch mehr Transparenz"Wir sind auf einem sehr guten Weg", so der stellvertretende CSU-Vorsitzende Ingo Friedrich nach dem ersten Treffen der von EU-Parlament und EU-Kommission gebildeten hochrangigen Arbeitsgruppe Lobbyismus. Zusammen mit dem zuständigen EU-Kommissar Siim Kallas diskutierten sie über einen gemeinsamen Regelungsrahmen für Lobbyisten im Europäischem Parlament und der EU-Kommission. "Auf beiden Seiten war der klare Wille zu erkennen, eine gemeinsame Regelung in Form eines gemeinsamen Lobbyistenregisters zu finden", betonte Ingo Friedrich. "Im nächsten Schritt werden wir einen gemeinsamen Verhaltenskodex für Lobbyisten sowie einheitliche Sanktionsmechanismen beschließen." Das Europäische Parlament führt seit 1996 ein Register für Lobbyisten, das Interessenvertretern nach bestimmten Kriterien Zugang zum Parlamentsgebäude ermöglicht. Im Juni 2008 hat die Kommission ein eigenes Register gestartet, das erstmals eine finanzielle Offenlegung für Lobbygruppen vorsieht. Diese zwei Listen sollen nun zusammengeführt werden.
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24.06.09
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