Brüssel, Montag 25. August 2008
Besonderer Status der Kirchen in Bayern muss erhalten bleiben
EAK gegen Grünen-Vorschlag einer Kündigung der Verträge mit den christlichen Kirchen in Bayern
Ingo Friedrich, Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CSU, wandte sich nachdrücklich gegen den Vorschlag des Grünen-Landtagsfraktionschefs Sepp Dürr, den Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und den Kirchen aufzukündigen. "An dem Status der Kirchen in Bayern darf nicht gerüttelt werden", so Ingo Friedrich. "Das Konkordat steht für den christlichen Charakter des bayerischen Staates und den staatlichen Schutz der Kirchen in Bayern".
Gerade in einer globalisierten Welt ist die Besinnung auf die christlichen Werte von entscheidender Bedeutung. Stabilität, Nächstenliebe und Verantwortung für Umwelt und nachfolgende Generationen müssen Grundlage der Politik des Freistaates Bayern bleiben. "Nur so kann ein verantwortungsvolles Miteinander von Staat und Gesell- schaft funktionieren", zeigte sich CSU-Parteivize Ingo Friedrich überzeugt. Erst die Beibehaltung dieser Werte in Bayern, ja europaweit und weltweit ermöglicht eine menschenwürdige Gestaltung der auf uns zukommenden Globalisierung. Die Beendigung der Verträge mit den Kirchen wäre hierfür ein katastrophal falsches Signal.